Historie

Entwicklung durch kontinuierlichen Wandel Eine 140-jährige Erfolgsgeschichte

Seit den Gründertagen des Jahres 1874 als Heinrich Hoffmann das Traditionsunternehmen in der Littau – direkt gegenüber des Herborner Bahnhofs – aus der Taufe gehoben hat, zählen Flexibilität und Wandlungsfähigkeit zu den zentralen Unternehmens-Charakteristika. Um Herstellungswege zu verkürzen, errichtete Hoffmann drei Jahre nach der Unternehmensgründung eine vorgeschaltete Gießerei. Ein anfänglich vorhandener Göpelbetrieb wich schon 1879 dem Dampfmaschinenbetrieb. Dem Drang zur ständigen Entwicklung folgten die Ingenieure mit der kontinuierlichen Entwicklung der Produkte. Die bis heute gültige Wertebasis wurde dem Unternehmen gewissermaßen in die Wiege gelegt. Kontinuierliches Wachstum und der Mut zu wegweisenden Entscheidungen hat dazu geführt, dass das Unternehmen heute nicht nur über den Stammsitz im hessischen Herborn verfügt, sondern auch über eine Niederlassung in Landsberg an der Saale. Dadurch sind die optimale Betreuung der Kunden und ein flächendeckender Service gewährleistet.



Die Firmengeschichte der Herborner Pumpentechnik in Zahlen

1874

  • 1874

    Johann Heinrich Hoffmann gründet das Traditionsunternehmen in der Littau, gegenüber des Herborner Bahnhofs

  • 1877 - 1884

    Anschaffung einer Dampfmaschine, Bau einer eigenen Gießerei und eines Trockenofens

  • 1892

    Firmierung unter dem Namen „Maschinenbau, Eisen- und Metallgießerei“

  • 1895

    Umwandlung in eine oHG

  • 1900

    Bau einer neuen Gießerei, die bereits zwei Jahre später erweitert werden musste

  • 1903

    Umwandlung in eine GmbH. Alleinige Gesellschafter sind Fritz Hoffmann und August Remy. Aufgaben des Unternehmens sind der Betrieb einer „Pumpen- und Maschinenfabrik, einer Eisen- und Metallgießerei, der Ein- und Verkauf von Maschinen, Eisen- und Metallwaren aller Art sowie der Betrieb einer Ziegelei und sonstiger Nebengewerbe“

  • 1915

    Der anlässlich seines 80. Geburtstag im Jahr 1910 zum Ehrenbürger von Herborn ernannte Firmengründer J. H. Hoffmann stirbt im Alter von 84 Jahren

  • 1944

    Am 24. November kommt es zur fast vollständigen Zerstörung beim ersten Tiefflieger-Angriff auf Herborn

    Die Nachkriegsjahre stehen ganz im Zeichen des Wiederaufbaus, der Modernisierung des Unternehmens und der Produktneuausrichtung. Die Herborner Pumpentechnik entwickelte zunächst vor allem hochwertige Pumpen für Industrieanlagen.

  • 1970 - 1974

    Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen: Mit einem neuen Drehtrommelofen, einem neuen Prüfstand und dem umweltgerechten Neubau der Gießerei schafft die Herborner Pumpentechnik den Weg an die Spitze der Pumpenindustrie in Europa

  • 1991

    Umbau der Gießerei mit Errichtung der automatischen Formanlage

  • 1995

    Errichtung eines zweiten Unternehmensstandort in Landsberg/Saale als Service- und Montagestützpunkt

  • 1998

    Fertigstellung einer neuen Produktionshalle in Herborn für den Kapazitätsausbau, Einführung von 3D-CAD.

  • 2001

    Investition von rund 2,5 Millionen Euro in neue CNC-Maschinen und einen Pumpenprüfstand.

    Markteinführung motoraufgebauter Frequenzumrichter ("Kompaktantrieb")

  • 2002

    Eröffnung des Osteuropa-Büros in Landsberg/Saale für den Zukunftsmarkt Osteuropa.

    Markteinführung der Wärmetauschermotoren in der Ausführung „C“, welche 95 % der Verlustwärme dem Medium zur Verfügung stellen

  • 2004 - 2006

    Modernisierung der Gießerei mit Einzelinvestitionen in Sandaufbereitung, Mischertechnik, Labor und Putzhaus

  • 2006

    Vorstellung der Baureihe UNIGUM: Abwasserpumpen mit Innengummierung gegen Verschleiß

  • 2007

    Investition von einer Million Euro in die Verkettung der Bearbeitungszentren sowie in ein neues 5-Achs-Dreh-Fräszentrum, um die Produktivität zu verbessern. Beginn der CAD/CAM-Fertigung

  • 2008

    Neubau des Logistikzentrums mit Hochregallager und Versandbereich

  • 2009

    Investition von mehr als einer Million Euro in die Neustrukturierung der Pumpenmontage und dem Aufbau von drei Montagelinien mit produktionsintegrierten Prüfständen sowie einem Verschieberegalsystem.

    Präsentation der neuen Motorentechnik der PM-Motoren (Permanent-Magnet-Motoren) für höchste Energieeffizienz

  • 2012

    Fünf Jahre Entwicklungszeit münden in der Vorstellung der neuen Baureihe „herborner“ mit der weltweit wohl einzigartigen 100 % HPC-Beschichtung

  • 2017

    Neugestaltung und Neuausrichtung der Gießerei mit neuen Produktionsanlagen.

    Präsentation der Weiterentwicklung der Pumpenbaureihe „herborner“ zum „Pump Energizer“ als Kompaktaggregat mit 100 % Beschichtung, größtmöglichem Laufraddurchmesser, Permanent-Magnet-Motor mit IE5 und damit höchster derzeit erreichbarer Motoreffizienz, sowie integriertem Frequenzumrichter.

    Eine neue Generation energieeffizienter Pumpen, die Maßstäbe setzt.

2018



Innovationen formen die Zukunft

Herausragende Ingenieurleistungen, innovative Produkte und zahlreiche Meilensteine haben unsere lange Geschichte immer wieder maßgeblich geprägt. Standen in den Anfangsjahren Jauchepumpen oder Rübenschneider im Vordergrund, so hat sich das Produktportfolio im Laufe der Zeit entwickelt. Als Konstante ist es aber über alle Jahre gelungen, die steigenden Ansprüche der Kunden zu erfüllen und sie mit neuen technologischen Lösungen immer wieder aufs Neue zu begeistern. Ein selbst auferlegtes Qualitätsprinzip wurde schon um das Jahr 1900 als Standard definiert.

Die kontinuierliche Entwicklung und Ausweitung des Produktionsprogramms trug maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg bei. So wurde schon in den frühen Jahren neben der Herstellung landwirtschaftlicher Geräte auch die Fertigung für Pumpen unterschiedlicher Einsatzbereiche aufgenommen. Daraus entwickelten sich viele Konstruktionen wie z.B. Handpumpen, Kreiskolbenpumpen, Zentrifugal- und Membranpumpen. Nach und nach wurden alle Pumpenbaureihen als Baukastensysteme ausgebaut. Bis heute dienen diese als Basis erfolgreicher Neuentwicklungen.